Man ist, was man isst ...und trinkt!

Inhaltsstoffe im Trinkwasser!

Zu wieviel % wird was heraus gefiltert?

Was sagt Ihre Apotheke dazu?

 

Die Geschichte der Umkehrosmose                                                     

In den 1950er Jahren wurde an der University of California ein Verfahren zur Meerwasserentsalzung entdeckt (Umkehr-Osmose) entwickelt. Die Technologie erschien vielversprechend, was zu einem Forschungsprogramm führte, das in acht Jahren das Verfahren zur Serienreife entwickelt hat. So entstand die modernste und leistungsfähigste Technik zur Wasseraufbereitung in der heutigen Zeit.
 

Die Funktionsweise

Wasser aus der Leitung oder der Druckerhöhungspumpe wird mit seinen Verunreinigungen unter Druck in das Filtergehäuse geleitet. Die TFC-Membran (Thin-Film-Composite) ist halbdurchlässig und auch teflonbeschichtet und laserperforiert. Sie lässt ausschließlich Wassermoleküle durch. Alle anderen Schadstoffe, wie Schwermetalle, Nitrate, Chlor, Pestizide, Kupfer, Blei, Quecksilber u.v.m. werden vor der Membran abgeleitet und fließen mit dem Abwasser ab. Auf der anderen Seite der Membran erhält man reines Wasser mit einer Schadstoffreduzierung um bis zu 99,9 %. In der Regel erfolgt nach der TFC-Membran(Thin-Film-Composite) noch eine weitere Filtration zur Geschmacksverbesserung und als Verkeimungsschutz.

Das Verfahren

größerTechnisches Verfahren zur Stofftrennung mittels halbdurchlässiger (semipermeable) Membranen, auch 'reverse osmosis', 'Molekularfilterung' oder 'Hyperfiltration' genannt. Je nach Einsatzzweck werden verschiedene Membranformen verwendet. Man unterscheidet Hochdruck- und Niederdruck- Verfahren, wobei die Hochdruckverfahren ausschließlich industriellen Anwendungen vorbehalten sind (z. B. auch zur Gewinnung von Nutzwasser aus Meerwasservorkommen).

Ganz allgemein wird unter Druck ein Lösungsmittel aus einer höherkonzentrierten Lösung (verunreinigtes Wasser) durch die halbdurchlässige Membran in eine niederkonzentrierte Lösung gepresst. Damit wird eine weitgehend von Inhaltsstoffen freie Flüssigkeit erzeugt. Anders als bei der Ultrafiltration lassen sich hiermit auch niedermolekulare Stoffe und Salze abtrennen.

Die Vorteile der osmotischen Trinkwassererzeugung:

· keine Bevorratung von Trinkwasser in Flaschen oder anderen Behältern
· keimfreie Erzeugung
· keine Lagerung
· bedarfsorientierte Herstellung
· keine Verkalkung von Kaffee- und Espressomaschinen
· die Herstellungs- und Betriebskosten betragen ca.0,04 € je Liter
· der Filteraustausch ist nur einmal jährlich notwendig
· gesundes, von Schadstoffen vollständig befreites Wasser
· keine Anbruchflaschen, die am nächsten Tag nicht mehr getrunken werden

einige häufig gestellte Fragen